HTML/PERL Programmierung
  Wenn Sie Webseiten sowie Perl-Scripte Lokal auf Ihren Computer entwickeln und einrichten wollen, sollten Sie hier die folgenden Informationen lesen.


1.) HTML/Perl Scripte entwickeln mit Editoren:

Grundsätzlich kann man bei HTML-Editoren zwischen textbasierten Editoren und WYSIWYG-Editoren (WYSIWYG = What You See Is What You Get) unterscheiden. Bei textbasierten Editoren arbeiten Sie direkt mit den HTML-Befehlen. Solche Editoren verfügen in der Regel über eine Buttonleiste und diverse Menübefehle, um die HTML-Tags in den Text einzufügen. Die Tags erscheinen sichtbar im Text. WYSIWYG-Editoren bieten ebenfalls Buttonleisten und Menübefehle an, um das Setzen der HTML-Tags im Dialog zu unterstützen. Der Unterschied ist jedoch, daß die Tags nicht angezeigt werden (bzw. nur auf Wunsch). Stattdessen wird der Text bereits so am Bildschirm angezeigt wie später bei den WWW-Browsern. Wenn Sie vorhaben, sich intensiver mit dem Erstellen von WWW-Seiten zu beschäftigen, sollten Sie am Anfang mal verschiedene Editoren ausprobieren. Lassen Sie sich nicht zu sehr von dem Glaubenskrieg zwischen Anhängern und Gegnern der Wysiwyg-Editoren beeindrucken. Versuchen Sie herauszufinden, womit Sie persönlich am besten arbeiten können. Nur eines müssen Sie wissen: HTML und seine unmittelbaren Ergänzungssprachen CSS und JavaScript sind allesamt software-unabhängig. HTML-Editoren können Ihnen helfen, mit solchen Sprachen effizizient umzugehen. Aber die Sprachen existieren auch ohne bestimmte Editoren, und vor allem entwickeln sich die Sprachen ohne Rücksicht auf bestimmte Editoren weiter. Machen Sie sich also am besten frei von der Zwangsvorstellung, die viele Leute haben: "ich brauch nur einmal die richtige Software zu finden, und dann geht alles wie von allein". Nein, das tut es nicht beim Web-Publishing. Wenn Sie gute Text-Editoren Installieren möchten, empfehlen wir den HomeSite4.5 und Phase5:

Editor HomeSite4.5:   Editor HomeSite4.5
Editor Phase5:   Editor Phase5



2.) Internet-Informationsdienste

Internet Information Services (IIS) Local auf Ihren Computer einrichten:
(IIS: Softwaredienste, die das Erstellen, Konfigurieren und Verwalten Ihrer Websites sowie andere Internetfunktionen unterstützen.) Zu den Internet-Informationsdiensten gehören u. a. Network News Transfer Protocol (NNTP), File Transfer Protocol (FTP) und Simple Mail Transfer Protocol (SMTP).
Diese Software finden Sie auf Ihrer Windows XP Professional-CD. Wenn Sie lokal auf Ihrem Computer Webseiten Entwickeln wollen ohne sie zu Veröffentlichen, ist dieses Programm dafür sehr nützlich.

(Lokaler Computer:)
Der Computer, bei dem Sie derzeit als Benutzer angemeldet sind. Ganz allgemein handelt es sich bei einem lokalen Computer um einen Computer, auf den Sie ohne Kommunikationsverbindung bzw. Kommunikationsgerät, wie z. B. Netzwerkadapter oder Modem, zugreifen können.

So richten Sie den IIS auf Windows XP Professional ein:   Den IIS einrichten



Sollten Sie kein Windows XP Betriebssystem benutzen, sind hier einige Alternative Server:
Viele PC-Anwender mit Internet-Zugang verbinden mit dem Begriff WWW-Server eine Art Großrechner, auf dem die Daten liegen, die im Internet zu sehen sind. Eigentlich ist ein WWW-Server jedoch ein gar nicht besonders großes Software-Programm, das im Prinzip auf jedem Rechner laufen kann, also nicht nur auf Server-Rechnern im Internet, sondern auch auf jedem PC. Es ist nicht mal eine Internet-Verbindung erforderlich, um einen WWW-Server zu betreiben. Es muß lediglich ein TCP/IP-Socket vorhanden sein (unter MS Windows ist das zum Beispiel die WINSOCK.DLL). Wenn Sie also einen funktionierenden Internet-Zugang haben, sind bereits alle Voraussetzungen erfüllt, um einen WWW-Server offline und ohne Verbindungskosten zu betreiben. WWW-Browser und WWW-Server laufen dann auf dem gleichen Rechner, können aber so miteinander kommunizieren, wie es bei Online-Verbindungen ins Internet üblich ist.
Einen eigenen WWW-Server sollten Sie sich im hier behandelten Zusammenhang deshalb installieren, um lokal auf Ihrem PC eine CGI-Schnittstelle zu haben. Denn CGI funktioniert nur, wenn ein WWW-Server vorhanden ist. Vieles, was im WWW mit CGI möglich ist, können Sie dann auch lokal auf Ihrem PC realisieren. So können Sie eigene CGI-Scripts während der Erstellungsphase in Ruhe und ohne Online-Kosten austesten. Sie können dann genauso arbeiten, wie Sie es von HTML-Dateien oder JavaScripts her gewohnt sind. Außerdem bekommen Sie eher ein Gefühl für die Zusammenhänge zwischen WWW-Browser und WWW-Server.
Auch wenn Sie selber Provider sind, eine Standverbindung ins Internet haben und einen öffentlichen WWW-Server betreiben, ist es sinnvoll, auf einem separaten Arbeitsrechner einen lokalen WWW-Server einzurichten. So belasten Sie den öffentlichen Rechner nicht, während Sie CGI-Scripts erstellen und austesten.
Ein lokal installierter WWW-Server beeinträchtigt Ihren vorhandenen Internet-Zugang nicht. Er benutzt lediglich das TCP/IP-Protokoll Ihres Rechners (z.B. die WINSOCK.DLL). Einstellungen, die für Ihre Online-Verbindung ins Internet wichtig sind, interessieren den WWW-Server nicht und können unverändert bleiben.

Geeignete Produkte:
Erfreulicherweise gibt es im Internet verschiedene WWW-Server zum Downloaden, die Freeware oder Shareware sind, d.h. diese Produkte kosten nichts oder erfordern nach einer kostenlosen Testphase eine geringe Registriergebühr. Zum lokalen Einsatz sind solche Produkte völlig ausreichend. Die folgende Auswahl ist nicht vollständig, sondern beschränkt sich auf besonders geeignete Produkte.

WWW-Server für MS Windows 3.11/95/98:
OmniHTTPd
Freeware, läuft unter Windows 95 und Windows NT - besonders empfehlenswert, da er über alle wichtigen Features verfügt und einfach einzurichten ist.

Xitami
Freeware für verschiedene Plattformen, auch für Windows 95, Windows NT und Windows 3.1 - besonders empfehlenswert, da er über alle wichtigen Features verfügt und einfach einzurichten ist. Für Windows 3.1 gibt es jedoch derzeit noch keine CGI-Unterstützung.

FolkWeb
Shareware, läuft unter Windows 95 und Windows NT - empfehlenswert, da er über alle Features verfügt und neben CGI auch die Microsoft ISAPI-Schnittstelle für Scripts und Programme im WWW unterstützt.

WinHTTPd
Shareware, läuft unter Windows 3.1/ Windows f. Workgroups 3.11 - recht simpel.

WWW-Server für Unix und Unix-Derivate:
Apache
Freeware, C-Source-Code, der am eigenen System compiliert werden kann. Sehr empfehlenswert, da er über alle Features verfügt. Apache gilt derzeit als einer der führenden Web-Server für öffentliche Internet-Server-Rechner, kann aber auch problemlos lokal betrieben werden.

Xitami
Freeware für verschiedene Plattformen, auch für Unix und Unix-Derivate - C-Source-Code, der am eigenen System compiliert werden kann. Sehr empfehlenswert, da er über alle Features verfügt.

Grundeinstellungen für den lokalen Betrieb auf Windows 95/98:
Ein WWW-Server ist kein Programm mit "Arbeitsoberfläche". Durch den Aufruf der ausführbaren Programmdatei starten Sie einfach den Server-Betrieb. Ihr WWW-Browser ist dann in der Lage, mit diesem Server auf Ihrem Rechner zu kommunizieren, genau so, wie der Browser mit jedem öffentlichen WWW-Server kommunizieren kann. Bevor das richtig funktioniert, müssen Sie den WWW-Server jedoch einrichten, d.h. wichtige Grundeinstellungen vornehmen.

Einige WWW-Server können Sie nach dem Starten dialoggesteuert einrichten (z.B. OmniHTTPd für Windows oder Quid Pro Quo für Macintosh), bei anderen Produkten richten Sie den Web-Server vor dem Start durch Editieren von Konfigurationsdateien ein. Suchen Sie im Zweifelsfall nach der Installation des Web-Servers in dessen Programmverzeichnis nach Hilfedateien. Dort sollte dokumentiert sein, wie Sie Ihren Web-Server einrichten können. Alle Einstellungen bleiben auf jeden Fall gespeichert. Wenn Ihr WWW-Server also erst mal funktioniert, brauchen Sie ihn nur noch durch Starten und Beenden der Programmdatei ein- und auszuschalten.

Folgende wichtige Daten müssen Sie nach Wunsch bzw. korrekt einstellen:

IP-Adresse des Servers:
Für den lokalen Betrieb müssen Sie hier normalerweise die reservierte IP-Adresse 127.0.0.1 oder die Namensadresse www.bemak.de eintragen. Wenn beide Angaben nicht funktionieren, versuchen Sie, in den Hilfedateien Informationen zu finden, oder setzen Sie sich mit dem Produktanbieter des WWW-Servers über dessen Homepage (nach E-Mail-Adresse suchen!) in Verbindung. Wenn die Angaben funktionieren, können Sie im WWW-Browser nach Einschalten des WWW-Servers lokal gespeicherte HTML-Dateien über die Internet-Adressen http://127.0.0.1/ oder http://www.bemak.de/ aufrufen.

Port des Servers:
Dabei ist normalerweise 80 einzutragen. Ports sind Nummern für Internet-Dienste. Für den Internet-Dienst FTP ist beispielsweise 21 die übliche Portnummer, für den WWW-Dienst ist es 80. Lesen Sie jedoch sicherheitshalber in der Dokumentation des WWW-Servers nach, welche Nummer Sie hier eintragen sollten.

Stammverzeichnis für HTML-Dateien Dabei geben Sie entsprechend der Syntax Ihres Betriebssystems den Pfadnamen an, unterhalb dessen sich Ihre lokalen HTML-Dateien befinden. Wenn Sie beispielsweise MS Windows benutzen, könnten Sie hier z.B. c:wwwdaten eingeben - je nachdem, wohin Sie Ihre lokale HTML-Einstiegsdatei abgelegt haben. Wenn Sie im Stammverzeichnis beispielsweise eine Datei myhome.htm haben, können Sie diese Datei bei eingeschaltetem WWW-Server mit Ihrem WWW-Browser via HTTP-Protokoll durch Eingabe von http://127.0.0.1/myhome.htm bzw. http://www.bemak.de/myhome.htm aufrufen. Default-HTML-Dateiname für Verzeichnisse:
Die häufigsten Namen dafür sind index.html oder index.htm. Wenn es eine HTML-Datei mit dem entsprechenden Namen in einem Verzeichnis gibt, genügt als URL-Adresse beispielsweise http://127.0.0.01/verzeichnis/, wobei dann http://127.0.0.01/verzeichnis/index.html aufgerufen wird.

Stammverzeichnis und virtuelles Verzeichnis für CGI-Scripts:
Als Stammverzeichnis geben Sie entsprechend der Syntax Ihres Betriebssystems den Pfadnamen des Verzeichnisses an, in dem Sie ausführbare CGI-Scripts ablegen wollen. Der übliche Verzeichnisname dafür ist cgi-bin. Wenn Sie beispielsweise MS Windows benutzen, könnten Sie hier z.B. c:wwwi-bin eingeben - je nachdem, wohin Sie die CGI-Scripts ablegen wollen. Das betreffende Verzeichnis müssen Sie erstellen. Außerdem müssen Sie bei den meisten WWW-Servern ein virtuelles CGI-Verzeichnis angeben. Tragen Sie dabei am besten /cgi-bin ein. Wenn Sie dann beispielsweise ein Perl-Script namens guestbook.pl in dem CGI-Verzeichnis ablegen, können Sie es mit http://127.0.0.1/cgi-bin/guestbook.pl bzw. http://www.bemak.de/cgi-bin/guestbook.pl ausführen.



3.) Perl lokal auf Ihrem Computer einrichten:

Perl steht für Pratical Extraction and Report Language. Die Sprache stammt aus der Unix-Welt und erblickte 1987 das Licht der Welt. Perl ist das Werk einer Einzelperson: der Erfinder, Larry Wall, hat auch heute noch die Oberhand über die Fortentwicklung der Syntax. Er gilt deshalb als Kultfigur.
Entsprechend der Unix-Philosophie ist Perl eine offene Sprache. Ihr Umfang und ihre Möglichkeiten wachsen mit neuen Versionen des Perl-Interpreters. Ab der Version 5.0, die derzeit verbeitet ist, unterstützt Perl z.B. auch den Ansatz der objektorientierten Programmierung. Jedoch ist es eine Script-Sprache, deren Haupteinsatz nicht umfangreiche Anwendungen sind, sondern trickreiche Automatismen in der täglichen Datenverarbeitung. Einen wahren Boom erlebt die Sprache aber vor allem als Lieblingswerkzeug der CGI-Programmierer im World Wide Web.
Perl gilt als Hacker-Sprache, als eine Sprache, in der man unglaubliche Dinge in einer einzigen Programmanweisung erledigen kann. Uneingeweihten erscheint der Quellcode eines Perl-Scripts häufig wie das Ergebnis eines verunglückten Konvertierversuchs oder wie ein zufälliger Dump aus dem Arbeitsspeicher. Perl hat eine eigenwillige Syntax, die sich bewußt nicht an Vorbilder anlehnt. Perl basiert zwar auf C, ist aber nicht direkt mit C vergleichbar, und ebenso wenig mit Pascal oder modernen 4GL-Sprachen. Wer andere Programmiersprachen kennt und sich auf Perl einläßt, muß viel umlernen, wird aber auch viel Spannendes entdecken.
Dateien mit Perl-Anweisungen werden nicht für bestimmte Betriebssystemumgebungen compiliert, sondern von einem Interpreter-Programm beim Aufruf abgearbeitet. Der Nachteil dieses Prinzips: Scripts sind nicht so schnell ausführbar wie compilierte und gelinkte Programme; daher eignen sie sich eher für kleinere Prozeduren und Anwendungen. Der Vorteil: Scripts brauchen nicht für jede Betriebssystemumgebung neu compiliert werden; daher sind sie problemlos portabel und laufen überall, wo ein Perl-Interpreter installiert ist.

So richten Sie den aktuellen Perl Interpreter für Windows XP Professional ein:   Perl Interpreter einrichten



Installation und Aufruf des Perl-Interpreters:
Je nach Betriebssystemumgebung müssen Sie den Perl-Interpreter manuell installieren, oder ein automatisch aufgerufenes Installationsprogramm führt für Sie alle nötigen Kopiervorgänge und Einstellungen durch. Wenn es kein ausführbares Installationsprogramm gibt, finden Sie nach dem Entpacken der Download-Datei auf jeden Fall Hilfedateien vor, in denen beschrieben wird, wie der Interpreter installiert wird. Wenn Sie den Perl-Interpreter für die CGI-Schnittstelle Ihres WWW-Servers nutzen wollen, müssen Sie bei den Einstellungen des WWW-Servers unbedingt den vollständigen Pfadnamen der ausführbaren Perl-Interpreter-Datei angeben.



4.) CGI-Verzeichnis mit FTP-Zugriff verwalten:

Wenn Sie nicht gerade einen eigenen öffentlichen WWW-Server betreiben, den Sie direkt an der Konsole bedienen können, sind Sie darauf angewiesen, Ihre Daten auf dem Server-Rechner per Fernbedienung zu verwalten. Normalerweise geschieht das heutzutage mit Hilfe des FTP-Protokolls, vereinzelt auch noch mit Hilfe des Telnet-Protokolls. Für die FTP-Verwaltung von eigenen Daten auf einem Server-Rechner sollten Sie ein gutes FTP-Programm besitzen.
CGI-Scripts können Sie mit Hilfe eines FTP-Programms in das dafür vorgesehene Verzeichnis hochladen. Meistens hat dieses Verzeichnis einen entsprechenden Namen, z.B. cgi-bin oder cgi-local. Ihr Webmaster oder Provider muß Ihnen ein solches Verzeichnis eingerichtet haben. Das bedeutet, er muß auf dem öffentlichen Server-Rechner in den Einstellungen des WWW-Servers ein solches Verzeichnis angegeben und Ihnen den Zugriff darauf erlaubt haben. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Webmaster oder Provider danach!
Beim Hochladen von CGI-Scripts oder CGI-Programmen in das CGI-Verzeichnis müssen Sie folgendes beachten:
  • Testen Sie Ihre CGI-Scripts bzw. CGI-Programme vor dem öffentlichen Einsatz im WWW. Am besten tun Sie das offline und in aller Ruhe an Ihrem lokalen Rechner. Dazu müssen Sie sich einen eigenen lokalen WWW-Server einrichten. Wenn Sie Perl-Scripts einsetzen wollen, müssen Sie außerdem Perl lokal installieren.
  • Rufen Sie neu ins WWW hochgeladene CGI-Scripts/CGI-Programme nicht gleich von einer viel besuchten WWW-Seite aus auf, sondern laden Sie erst mal eine Test-HTML-Datei mit einem Aufruf des CGI-Programms hoch. So können Sie auch online erst mal testen, ob alles einwandfrei funktioniert. Wenn es sich um wichtige Anwendungen wie elektronische Einkaufskörbe usw. handelt, sollten Sie das Script in so einer Testumgebung von verschiedenen Personen testen lassen, bevor Sie es öffentlich zur Verfügung stellen.
  • Die meisten CGI-Scripts speichern Daten in Dateien und/oder lesen diese Dateien aus. Wenn es sich um eine einzige Datendatei handelt, spricht nichts dagegen, diese im CGI-Verzeichnis abzulegen. Bei einem einfachem Seitenzugriffszähler, der mit Hilfe eines Perl-Scripts namens counter.pl realisiert ist, ist es beispielsweise sinnvoll, den Zählerstand in einer Datei counter.dat zu speichern und diese ebenso wie die Perl-Datei direkt im CGI-Verzeichnis abzulegen. Wenn ein CGI-Script/CGI-Programm jedoch mehrere Dateien verwaltet, ist es sinnvoll, diese in einem eigenen Verzeichnis abzulegen. Dazu können Sie z.B. unterhalb des CGI-Verzeichnisses Unterverzeichnisse anlegen. So könnte etwa ein CGI-basiertes Nachrichtenforum (Bulletin-Board) namens bulletin.pl seine verschiedenen Konfigurations- und aktuellen Datendateien in einem entsprechenden Unterverzeichnis bulletin haben.
Als Beispiel bieten wir hier einen guten FTP-Datei Manager zum Download an:
So richten Sie den Datei-FTP Manager ein:   Datei-FTP Manager




5.) Tips für die Praxis:

Die folgenden Hinweise und organisatorischen Überlegungen sollten Sie beachten:
Testen Sie Ihre CGI-Scripts bzw. CGI-Programme vor dem öffentlichen Einsatz im WWW. Am besten tun Sie das offline und in aller Ruhe an Ihrem lokalen Rechner. Dazu müssen Sie sich einen eigenen lokalen WWW-Server einrichten. Wenn Sie Perl-Scripts einsetzen wollen, müssen Sie außerdem Perl lokal installieren. Rufen Sie neu ins WWW hochgeladene CGI-Scripts/CGI-Programme nicht gleich von einer viel besuchten WWW-Seite aus auf, sondern laden Sie erst mal eine Test-HTML-Datei mit einem Aufruf des CGI-Programms hoch. So können Sie auch online erst mal testen, ob alles einwandfrei funktioniert. Wenn es sich um wichtige Anwendungen wie elektronische Einkaufskörbe usw. handelt, sollten Sie das Script in so einer Testumgebung von verschiedenen Personen testen lassen, bevor Sie es öffentlich zur Verfügung stellen. Die meisten CGI-Scripts speichern Daten in Dateien und/oder lesen diese Dateien aus. Wenn es sich um eine einzige Datendatei handelt, spricht nichts dagegen, diese im CGI-Verzeichnis abzulegen. Bei einem einfachem Seitenzugriffszähler, der mit Hilfe eines Perl-Scripts namens counter.pl realisiert ist, ist es beispielsweise sinnvoll, den Zählerstand in einer Datei counter.dat zu speichern und diese ebenso wie die Perl-Datei direkt im CGI-Verzeichnis abzulegen. Wenn ein CGI-Script/CGI-Programm jedoch mehrere Dateien verwaltet, ist es sinnvoll, diese in einem eigenen Verzeichnis abzulegen. Dazu können Sie z.B. unterhalb des CGI-Verzeichnisses Unterverzeichnisse anlegen. So könnte etwa ein CGI-basiertes Nachrichtenforum (Bulletin-Board) namens bulletin.pl seine verschiedenen Konfigurations- und aktuellen Datendateien in einem entsprechenden Unterverzeichnis bulletin haben.